Dass Yoga günstige Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist heute wissenschaftlich, medizinisch, anerkannt, und zwar seine positiven Auswirkungen auf den Körper und auf die Psyche. Insbesondere zeitigt Yoga eine Besserung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Rückenschmerzen, bei nervösen Beschwerden und chronischen Kopfschmerzen.

Yoga bringt eine beruhigende und ausgleichende Wirkung mit sich, es dient dem Stressabbau. Besonders die Atemübungen und die Yoga-Meditation sind hier zu nennen.

Die Asanas trainieren die Muskelkraft und -ausdauer, die Durchblutung der inneren Organe wird gefördert. Yoga bedeutet also mehr Kraft, Ausdauer und Gelenkigkeit.

Medizinisch empfohlen wird Yoga von Ärzten insbesondere zur Vorsorge und Vorbeugung vor vielen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. So kann Yoga das Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen senken. Gleiches gilt für Rückenschmerzen, Diabetis oder Migräne. Yoga verbessert die geistige Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit, insbesondere bei älteren und jungen Menschen. Es hilft Prüfungsängste und allgemeine Ängste abzubauen. Es wirkt Schlafstörungen entgegen. Allgemein gesagt verbessert Yoga den Energiestoffwechsel des Körpers und durch die Steigerung des Atemvolumens kann eine Verbesserung der Sauerstoffversorgung der inneren Organe erreicht werden.

Aber Yoga kann auch als Therapie eingesetzt werden, etwa bei chronischen Rückenschmerzen. Studien haben auch gezeigt, dass sich auch Besserungen bei chronischen Magenerkrankungen oder Bauchspeicheldrüsenerkrankung durch Yoga herbeiführen lassen.

Das Hauptanwendungsgebeit von Yoga liegt jedoch eindeutig bei der Vorsorge, insbesondere wenn man es mit einer auch sonst gesunden Lebensführung verbindet.

Yoga hat somit von seinem Grundsatz her positive Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden, chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen helfen.

Der Nutzen von Yoga bei Krankheit oder zur Erhaltung der Gesundheit wird allerdings unterschiedlich bewertet. Deutschland ist ein natur- und geisteswissenschaftlich geprägtes Land. Alles, was nicht wissenschaftlich belegbar ist, wird skeptisch betrachtet. Dennoch können in Deutschland Kosten für Yogakurse von den Krankenkassen vor allem im Rahmen des Präventionsprinzips der Vermeidung spezifischer Risiken und stressabhängiger Krankheiten erstattet werden, so der Handlungsleitfaden der Krankenkassen nach § 20 Abs. 1 und 2 SGB V.

Der gesundheitsfördernde Aspekt wird in den verschiedenen Yogarichtungen unterschiedlich gewichtet. Zum Teil wird er lediglich als eine Begleiterscheinung angesehen, manchmal ist er zentraler Punkt der Herangehensweise.

Generell läßt sich sagen: Asanas trainieren Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer. Durch die Aktivierung der Muskeln, Sehnen und Blutgefäße bei der Ausübung der Asanas wird die Durchblutung verbessert. Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung führen kann.

Überbelastung oder falsch ausgeführte Übungen jedoch können auch negative Wirkungen zeitigen. Deshalb sollte Yoga nicht lediglich nach Büchern, sondern unter Anleitung eines qualifizierten Yogalehrers erlernt werden.

Yoga ruft bei viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung hervor. Es kann damit Stressfolgen entgegen treten. Mit Atemübungen und Meditation hilft Yoga, eine innere Einkehr zu findern.