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Bikram Yoga patentrechtlich geschützt

Yoga entspannt - und … macht auch reich, wenn man über eine gute Geschäftsidee verfügt
Und diese Idee hatte der aus Kalkutta stammende Bikram Choudhury. Er ließ eine Abfolge von Yoga-Übungen in den USA patentrechtlich schützen und vermarktet sie nun nach dem Franchising-System, mit dem auch die bekannte Fast-Food Kette McDonalds arbeitet.

Also eine Fast-Food Yoga? Die Kritiker sind sich uneins.

Aber werfen wir einen Blick auf die Philosophie und Geschichte des indischen Yoga.

»Der Yogi soll beständig sich mühen in der Einsamkeit. Allein, bezähmend Sinn und Selbst, nichts hoffend, ohne Besitz.«
6. Kapitel, Vers 10, Bhagawadgita

Der Weg zu »Samadhi«, dem Einssein und Lohn aller Mühen, beruht auf einer Jahrtausende alten Lehre, die »Körper und Geist zur Ruhe bringt«, wie es der indische Weise Patanjali im 2. Jahrhundert v. Chr. in seinen Sutras beschrieb.
Es mußten acht Pfade beschwerlich durchschritten werden; sie führten zur Befreiung von menschlichen Verwirrungen wie Zorn, Egoismus und Gier.

Bikram Choudhury, dessen Vermögen auf sieben Millionen Dollar geschätzt wird, ist der Pionier des kommerziellen Yoga.
Bikram ist nach eigenen Angaben der größte lebende Yogameister. Er lebt in Beverly Hills, führt dort ein Yoga-Studio.
Weltweit existieren etwa 900 Filialen von »Bikram’s Yoga College of India«. In den 1970er Jahren entwickelte Guru eine Art Sauna-Gymanstik; es werden 26 traditionelle Yoga-Posen in beheizten Räumen bei Temperaturen von bis zu 42 Grad innerhalb von 90 Minuten ausgeführt. Die Theorie, die sich dahiner verbirgt ist - nach Bikram -einfach: Der Körper sei ähnlich einem Schwamm und diesen müsse man zur Reinigung ganz auswringen.

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