Yoga Praxis und Übungsprogramm

Bevor man mit einem Yoga Übungsprogramm beginnt, sollte man seinen Arzt konsultieren. Das sollte insbesondere bei bekannten Vorerkrankungen erfolgen. Yoga kann bei vielen chronischen Erkrankungen und auch bei solchen psychischer Natur eine sehr effektive Begleittherapie sein. Sollte ihr Arzt über keine Erfahrungen mit Yoga verfügen, bitten sie Ihren Yogalehrer, das Übungsprogramm zu skizzieren, damit sie es ihrem Arzt vorlegen können. Damit sind wir beim Stichwort Yogalehrer: Yoga sollte von Anfängern nicht lediglich nach einem Buch erlernt werden, sondern unter Anleitung eines erfahrenen Yogalehrers praktiziert werden.
Weitere Tipps für die Yoga Übungen: Man sollte täglich und immer zu selben Zeit üben. Besser ist es, täglich weniger zu üben, dafür aber regelmäßig. Die Kleidung sollte nicht eng anliegen. Im Regelfall wird barfuß geübt. Yoga Übungen sollten in einem ruhigen und ungestörten Umfeld praktiziert werden. Übt man zu Hause, so bittet man sein Umfeld, dies zu berücksichtigen. Mindestens zwei Stunden vor dem Yoga-Üben sollte man nichts mehr essen. Auf der anderen Seite sollte man die Übungen nicht mit einem Hungergefühl beginnen. Wichtig ist, keine zu hohe Anforderungen an sich selbst beim Yoga Übungsprogramm zu stellen. Yoga ist kein Zwang an den Körper, so dass Schmerzen fehl am Platz sind. Allerdings verlangt das Hatha Yoga eine gewisse Anstrengung. Bei der Zusammenstellung und der Reihenfolge der einzelnen Übungen sollte man sich auf den Yogalehrer verlassen. Hat man selbst Erfahrung genug gesammelt, kann man sein eigenes Yoga Programm selbst zusammenstellen.