Pranayama - Vollatmung
Pranayama setzt sich aus den zwei Sanskrit-Wörtern prana und ayama zusammen.
Prana steht für Energie und meit die Lebenskraft, die das Universum für uns bereithält, damit es uns auf allen Ebenen durchdringt. Für den Yogi ist die Aufnahme von Prana über die Atmungsorgane relevant.
Ayama heißt Verlängerung, Auswertung und Kontrolle.
Pranayama heißt somit verlängerte Atmung unter Kontrolle, kontrollierte, lange Atmung.
Leider atmen wir, je älter wir werden, immer unnatürlicher. Die natürliche Atmung ist die tiefe Vollatmung. Sie beginnt damit, dass nur durch die Nase ein- und ausgeatmet wird.
Das Einatmen können wir uns als Füllung eines birnenförmigen Gefäßes vorstellen. Der untere Teil der Birne, der größte, steht für unseren Bauch, den wir füllen, wölben und vorstrecken. Der mittlere Teil der Birne ist schlanker und wir verbinden dieses Bild mit unseren Flanken neben den Rippen. Ist der Bauch voll, wird der mittlere Teil gefüllt und durch Dehnung größer gemacht. Als letztes füllen wir den Teil der Brine, an dem der Stil sitzt, also unstere Schultern, die wir nach oben heben, zusammen mit dem Hals.
Ausgeatmet wird von oben nach unten durch Senken der Schultern und leichtes Einziehen des Bauchs, wenn wir die Atemluft aus ihm hinauspressen.