Karma Yoga, auch karmayoga oder karmamarga genannt, ist das Yoga der Tat in der Hinduistischen Lehre. Man kann es als Yoga des selbstlosen Dienstes verstehen.

Im Hinduismus strebt der Weg der Werke danach, alle Aktivität des Menschen an den Willen des Erhabenen hinzureichen. Der Pfad oder Weg der Werke fängt mit der Verneinung aller ichbezogenen Zwecke an. Alle egobezogenen Handlungen oder egoistischen Motive werden abgelehnt.

Drei Zugänge zu Gott

Die drei grundlegenden Zugänge zu Gott für den Menschen auf dem Weg des Karma Yoga der Gita sind:

Gelassenheit,
Verzicht auf das Verlangen nach der Frucht des menchlichen Wirkens,
Handeln, das dem Erhabenen Herrn der Natur und der gesamten Natur also Opfer gebracht wird.

Drei Wege zur Erlösung

Das Karma Yoga ist einer der drei Wege (marga) zur Erlösung (moksha), die in den Überlieferungen des Hinduismus zu finden sind.

Die anderen Wege sind:
Jnana Yoga – der Weg der Erkenntnis,
Bhakti Yoga – das Yoga der Hingabe.
Raja Yoga – das Königsyoga wird von einigen Hindu-Lehrenden als vierter Weg angesehen. Andere sehen das Raja Yoga in dem Karma Yoga mitenthalten.