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Ayurveda im Winter

Ayurveda ist das Wissen vom Leben. Alles, womit wir in Berührung kommen, hat eine Wirkung auf uns - innerlich und äußerlich. Die ayurvedische Medizin nimmt drei unterschiedliche Energieprinzipien an, die auf das Leben des Menschen einwirken. Diese sind Vata, Pitta und Kapha. Vata heißt Wind in der alten indischen Sprache des Sanskrit. Es symbolisiert die Eigenschaften des Windes, etwa Beweglichkeit, Trockenheit, Unbeständigkeit und Kühle.

Dieses Prinzip Vata begegnet uns im Winter. Dann ist die Luft trocken, die Temperaturen sind niedrig. Die Erde ist auf eine natürlich Art mit der Energie Vata aufgeladen. Deshalb ist es kein Wunder, dass der menschliche Körper zu dieser Jahreszeit oft unter unausgeglichener Vata-Energie leidet.

Die Durchblutung geht bei Kälte nicht mehr so reibungslos vor sich, wie es wünschenswert wäre. Die Haut wird rau, Fersen und Lippen können sich schälen.  Um dem entegenzuwirken muss man nach der Ayurvedischen Lehre die Vata-Energie innen und außen verringern.  Man sollte einen Ausgleich schaffen, und zwar mit Hilfe der Energien, die Vata entgegenstehen. Das sind Kapha und Pitta.

Wärme, Schwere, Weichheit und Erdung, dass ist das, wonach Körper und Seele in der kalten Jahreszeit mehr verlangen. Man kann das durch entsprechende Speisen und Essenzen erreichen.

Besonders eine Ayurveda Massage mit warmen Öl stellt einen Gegenpol zu Vata dar. Empfehlenswerte Massagetechnik ist das Abhyanga. Dabe wird der Köper mit warmen Sesamöl eingerieben. Eine solche ayurvedische Massage gibt dem Körper Entspannung, Wärme und Geborgenheit.

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