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Nacktyoga - nicht jedermanns Sache

Es ist eine Modeerscheinung, das Nacktyoga. Wo es herkommt, bedarf keiner Frage: aus den USA. Angeblich hat eine New Yorker Yogalehrerin nach ihrer morgendlichen Dusche vergessen sich anzukleiden und die morgenlichen Yoga Übungen so gemacht, wie Gott sie schuf. Und: sie fühlten sich viel besser als als sonst im angekleideten Zustand. Und fix gründete sie so eine FKK Yogagruppe.

Mittlerweile gibt es Nackt-Yogakurse auch in den größeren Städten Deutschlands. Forum-yoga.de hat es getestet. Wir schickten unseren Mitarbeiter Stephan in einen dieser Kurse, nach Berlin. Nicht, dass der Leser meint, wir hätten ihn gezwungen. Er hat sich freiwillig dazu bereit erklärt. Der Kurs war gut besucht, vorzugsweise von Männern. Nur eine Frau war noch mit dabei.  Stephan: “Am Anfang war es komisch. Doch nach kurzer Zeit habe ich vergessen, dass ich ein Nackter unter vielen war. Ich habe mich einfach auf die Übungen konzentriert. ”

Dabei ist es sicherlich falsch, dass das Nackt-Yoga in den USA erfunden wurde. Auch im alten Indien haben viele Yogis ihre Übungen bar jeder Kleidung praktiziert. Warum? Weil sie einschränkt und unter den tropischen Temperaturen hinderlich ist.

Das Fazit von Stephan: “Es war eine neue Erfahrung. Doch auch ohne die Gesellschaft von anderen Nackten, vorzugsweise Männern, ist Yoga wohltuend für Körper und Seele.”  Soll heißen: man (und frau) muss nicht jeden Modegag mitmachen. Wer es jedoch möchte, warum nicht.  Doch vielleicht will man es nackt (zunächst) allein in den eigenen vier Wänden praktizieren.

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