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Kinderyoga an Schulen und im Kindergarten
Dass Yoga gut für die Gesundheit ist, hat sich mittlerweile bei den meisten Deutschen herumgesprochen. Yoga, die uralte indische Philosophie und Heillehre boomt. Aber Yoga ist nicht nur für Erwachsene gut. Auch Kinder können von Yoga ungemein profitieren. So wird Yoga an vielen Kindergärten, Vorschulen und Schulen angeboten.
1990 war es die Niederlausitzer Grundschule in Berlin-Kreuzberg, die als erste Schule Yoga zum Pflichtfach gemacht hatte. Heute ist Yoga an einigen Berliner Grundschulen ein reguläres Unterrichtsfach.
In anderen Bundesländern wird Yoga hingegen lediglich in Form von Projektwochen oder AGs angeboten.
Die Idee “Yoga in der Schule” wurde aus der Not heraus geboren: Die meisten Schüler kamen aus sozialen Brennpunkten Berlins. Die Folge war, dass Aggression vielfach unmöglich machten. Mit Yoga kam die Stille in den Klassenraum Knisterte es zu Beginn einer Yogastunde, so entladen sich während der Yoga-Übungen angestaute Aggressionen und die Kinder entspannen sich.
Kinderyoga ist eine spielerische Form des Erwachsenen-Yoga. Der Zugang zu den Lern- und Übungsinhalten gestaltet sich direkter und er beginnt gleich auf der sinnlich-körperlichen Ebene. So ahmen Kinder die Minmik eines Löwen nach, nehmen die Haltung einer fressenden Giraffe in oder summen wie die Hummeln.
Daneben gibt es Rituale, die innere Ruhe vermitteln und zudem noch Spass machen, etwa, eine Minute still sein oder das Singen oder Summen eines Mantras. Die Yogaübungen helfen, die Koordinationsfähigkeit und das Gefühl für den eigenen Körper zu verbessern. Das Konzentrationsvermögen wird duch Kinderyoga gestärkt. Besonders Kinder mit großem Bewegungsdrang profitieren von den beruhigenden Übungen des Yoga.
Sie finden durch die Yogaübungen mehr zu sich, kommen aus ihrer Wildheit heraus, können sich auch auf ihre Umgebung und ihre Mitschüler konzentrieren.
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