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Die Yoga Welle rollt
Yoga ist in - und das nicht erst seit heute. 50 Jahre gibt es nun schon Yogakurse in Deutschland. Und seither rollte die Yogawelle. Aber an sich ist es eher eine Flut als eine Welle. Denn es ist ein stetiges Steigen, ein Boom. Und eine Flaute ist nicht in Sicht. In den 1960er und 1970er Jahren begegnete Yoga noch vielen Vorurteilen. Viele unterstellten, Yoga-Übende würden zu einer Sekte gehören, oder Vegetarier sein. Wer hatte damals schon Ahnung von Yoga? Wer wußte, dass es das köperbezogene Yoga, also die Asana und das Pranayama gab? Das körperbezogene Yoga, das wir heute unter dem Begriff Hatha Yoga kennen, ist allerdings nur ein Teil des Yoga. Es hat einen Überbau, eine Philosophie. Meditation gehört ebenso daszu wie die körperlichen Übungen.
Die indischen Yoga-Traditionen wurden vom Westen übernommen - und abgewandelt. Yoga wurde den Bedürfnissen des modernen Menschen angepasst. Es wurden viele Formen des Yoga entwickelt. Es läßt sich trefflich darüber steiten, ob das alles erforderlich war. Die Fakten sind jedenfalls geschaffen, und es gibt eine Nachfrage nach der Yoga-Vielfalt.
Und die Nachfrage nach Yoga steigt - in den USA, in Europa, aber auch in Indien. Russland hat schon lange das Yoga für sich entdeckt und momentan ist China dabei, seinem Nachbarn in dieser Beziehung nachzueifern.
Die Yogalehrer der verschiedenen Kulturen tauschen sich untereinander aus und lernen voneinander. Und es ist zu beaobachten, dass eine Rückbesinnung auf die alte Philosophie des Yoga erfolgt. Es wird erkannt, dass Yoga nicht nur dem Körper hilft, sondern ein ganzheitlichen Aspekt hat.
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