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Yoga Verbote in Indonesien
Die muslimischen Yoga-Anhänger in Indonesien dürfen Yoga nur nur unter Beschränkungen üben. Sie müssen auf hinduistische Rituale - das sind Gesang oder Meditation - verzichten.
In Malaysia wurde vom islamischen Fatwa-Rat und dem Ulema Council (MUI) ein Edikt gegen Yoga verhängt. Hintergrund ist die Befürchtung, die islamische Lehre könne aufgrund der hinduistischen Bestandteile des Yoga Schaden nehmen. Damit herrscht in Malaysia ein komplettes Yoga Verbot, denn ein Verstoß gegen die religiösen Edikte wird als Verstoß gegen ein staatliches Gesetz gewertet.
20 Yogaprofessoren aus Indonesien wandten sich gegen dieses Edikt und gründeten im März 2009 die indonesische Yoga-Vereinigung, “Indonesian Yoga Association”. Intention ist es, ein Verständnis für Yoga auch bei den Muslimen zu erreichen. Darüberhinaus soll eine bessere Zusammenarbeit der einzelnen Yogalehrer erreicht werden.
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Ein Kommentar zu “Yoga Verbote in Indonesien”
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14. Mai 2009 um 12:29
Ich halte solche Verbote für unüberlegt. Yoga ist keine Religion. Zwar hat Yoga hinduistische Elemente, aber es stammt nun einmal aus Indien, der Heimat des Hinduismus.
Und auch wenn es anders wäre, Toleranz unter den Religionen und freie Religionsausübunge ist in der heutigen Welt ein Soll und Muss.